Brustzentrum Westmittelfranken

Operationen

  • Brusterhaltende Therapie (BET) mit allen Arten der ästhetischen Chirurgie (onkoplastische Operation), damit eine Deformierung der Brust vermieden wird, oder Umformung der Brust, um möglichst ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erzielen 
  • Wächterlymphknotenentfernung (Sentinel Lymph Node Biopsy – SLNB) mit nuklearmedizinischer und Farbmethode (Farbmarkierung) 
  • Brustentfernung (noch bei ca. 20% bis 30% der Fälle notwendig) mit allen Formen des Wiederaufbaues (auch sog. „freie Lappenplastiken“) mit dem Angebot eines Wiederaufbaues der Brust mit Eigengewebe und/oder Silikongelprothesen, z. B. Latissimus-dorsi-Schwenklappen, sogenannter Turn-over-Flap etc. 
  • Alle Arten des Brustwiederaufbaus werden im Rahmen des Brustzentrums Westmittelfranken vom Plastischen Chirurgen Dr. Cajus Radu angeboten. 

Ein Wiederaufbau wird heute nach Abschluss der gesamten Nachbehandlung (Strahlen- und Chemotherapie etc.) empfohlen (sekundärer Wiederaufbau). 
In manchen Fällen ist ein sofortiger Wiederaufbau, d. h. gleichzeitig mit der Tumoroperation, möglich und sinnvoll.

Die Pathologen können während einer Operation sogenannte Schnellschnittuntersuchungen vornehmen, z. B. die Wächterlymphknotenuntersuchung, und zumindest eine grobe Aussage darüber machen, ob der Tumor weit genug im Gesunden entfernt wurde. Somit kann die Anzahl von Nachoperationen deutlich reduziert werden.

Nach der Operation werden Sie ca. zwei bis acht Tage stationär im Klinikum bleiben. Die Wundheilung wird regelmäßig kontrolliert. Ein spezieller Schmerztherapiestandard wurde gemeinsam von der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin und der Frauenklinik entwickelt.

Auf Station zeigen Ihnen die Mitarbeiter der Physiotherapie entsprechende Übungen, die Sie zu Hause fortführen sollten.

Unsere Pflegeexpertin für Brusterkrankungen (Breast Care Nurse) begleitet die Patientin während der Behandlung im Klinikum und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite.